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EPI-RHIN

EPI-RHIN: Epidemiologisches Frühwarnsystem für ansteckende Krankheiten

Der Expertenausschuss EPI-RHIN ist für die regelmäßige Aktualisierung der Adressen der im Meldesystem als Kontaktpersonen genannten Amtsärzte und Stellen verantwortlich. Es handelt sich dabei um ein dezentral organisiertes Informationssystem über akut auftretende Infektionskrankheiten, welches im Herbst 2001 eingerichtet wurde. Zudem organisiert der Expertenausschuss in Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Sekretariat regelmässig Treffen, bzw. Weiterbildungsveranstaltungen, für alle Akteure des Meldesystems und je nach Thematik weitere interessierte Fachkreise.

Dem Expertenausschuss obliegt außerdem die Federführung beim Aufbau einer Internetplattform für EPI-RHIN, die hauptsächlich dem Austausch von wissenschaftlichen Daten dienen wird.

Werkstattgespräch „Norovirus-Infektionen auf Rheinkreuzfahrtschiffen“

Die Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz veranstaltete am 26. November 2007 in Strasbourg in Zusammenarbeit mit der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und dem Institut für Binnenschiffahrtsrecht der Universität Mannheim ein Werkstattgespräch.

Anlaß waren Norovirus-Erkrankungen auf Rheinkreuzfahrtschiffen, die im Sommer und im Herbst  Gesundheitsbehörden an Schiffsanlegestellen entlang des Rheins beschäftigten. Dabei ergaben sich neue Fragen für die Praxis des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Zu dem Treffen waren ausdrücklich auch Gesundheitsbehörden ausserhalb des Mandatsgebiets der D-F-CH Oberrheinkonferenz eingeladen, sodaß letztlich 44 Experten aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden zusammentraten. Die Teilnehmer erörterten unter anderem nationale und internationale Meldepflichten für Krankheitsausbrüche auf Kabinenschiffen, Fragen der Anwendbarkeit der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005), Zuständigkeiten für Hygienemaßnahmen, Empfehlungen und Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden sowie deren Fortwirken nach Weiterfahrt eines Schiffes. Bei der Veranstaltung wurden Kontakte zwischen Ansprechpartnern in den Gesundheitsbehörden hergestellt, die zukünftig bei Krankheitsausbrüchen auf Rheinschiffen eine schnellere Verständigung sowie Absprachen zum weiteren Vorgehen ermöglichen sollen.

Dokumentation der Veranstaltung hier herunterladen>>> 

 


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