KLIMASCHUTZ AM OBERRHEIN
Klimaschutz ist ein Thema von weltweiter Relevanz. Doch auch auf regionaler Ebene können Maßnahmen ergriffen werden, um einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies gilt auch für den grenzüberschreitenden Oberrheinraum, welcher im Übrigen - trotz seiner politischer Grenzen - klimatisch als eine Einheit
betrachtet werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie mit dem Titel „Energie
und Klimaschutz am Oberrhein“ des Expertenausschusses „Erneuerbare Energien“.
Dabei gilt grundsätzlich grenzüberschreitend in allen drei Ländern in den
Verwaltungen die gleiche energie- bzw. klimapolitische Strategie:
1. Energie sparen
2. Energie effizient umwandeln
3. Erneuerbare Energien einsetzen
Unterschiede sind in Art und Umfang der Umsetzung (Gesetze, Verordnungen,
politische Strategien) vorhanden. Deshalb gilt das Ziel: Stärken
weiterentwickeln, Schwächen ausgleichen und voneinander lernen.
Die Voraussetzungen hierfür sind am Oberrhein besonders gut: Die Region ist aufgrund ihrer klimatischen Gegebenheiten und der Temperaturen im Erdinneren für den Einsatz erneuerbarer Energien in hohem Maße geeignet . Die Oberrheinkonferenz wird sich daher dafür einsetzen, den Oberrhein zu einer Modellregion in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien weiter zu entwickeln.
Trinationaler Energienetzwerk Oberrhein
Trinationale Fortbildungsseminare für Energieeffizienz in Gebäuden (März-Juni 2012)
In Zusammenarbeit mit dem Euro-Institut bietet TRION 5 Fachseminare zum Thema energieeffizientes Bauen und Managen von Gebäuden.
Diese Weiterbildung ist von ihren grenzübergreifenden Charakter geprägt. Jedes Modul ist so ausgerichtet, dass es die grenzüberschreitende Komponente neben den technischen Aspekten mit bedacht. So wird jedes Thema aus deutscher, französischer und schweizer Sicht behandelt. Simultanübersetzung wird angeboten.
Die Fachseminare werden von folgenden Partnerorganisationen organisiert: Euro-Institut, Universität Strassburg, Architekturhochschule Strassburg, Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg, Energieagentur Regio Freiburg und Fachhochschule Nordwestschweiz.
Zielgruppe sind Architekten, Ingenieure, Energieberater, Bauträger, Verwaltungsangestellte aus dem Elsass, Baden und der Nordwestschweiz. Je nach Seminarthema kann die Zielgruppe leicht variieren.
Diese Fortbildungsreihe wird der Presse und weiteren Multiplikatoren während einer Medienkonferenz am 31. Januar 2012 in Freiburg vorgestellt. Der Regierungspräsident Herr Julian Würtenberger, die Vize-Präsidentin der Région Alsace Frau Monique Jung, und der Vorsitzende der Kommission Klimaschutz, Dr. Alberto Isenburg, werden für Fragen zur Verfügung stehen.
Hinweis: Die Teilnahme ist für Mitglieder der Kompetenzdatenbank von TRION kostenlos.
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