KLIMASCHUTZ AM OBERRHEIN
Klimaschutz ist ein Thema von weltweiter Relevanz. Doch auch auf regionaler Ebene können Maßnahmen ergriffen werden, um einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies gilt auch für den grenzüberschreitenden Oberrheinraum, welcher im Übrigen - trotz seiner politischer Grenzen - klimatisch als eine Einheit betrachtet werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie mit dem Titel „Energie und Klimaschutz am Oberrhein“ des Expertenausschusses „Erneuerbare Energien“.
Dabei gilt grundsätzlich grenzüberschreitend in allen drei Ländern in den Verwaltungen die gleiche energie- bzw. klimapolitische Strategie:
1. Energie sparen
2. Energie effizient umwandeln
3. Erneuerbare Energien einsetzen
Unterschiede sind in Art und Umfang der Umsetzung (Gesetze, Verordnungen, politische Strategien) vorhanden. Deshalb gilt das Ziel: Stärken weiterentwickeln, Schwächen ausgleichen und voneinander lernen.
Die Voraussetzungen hierfür sind am Oberrhein besonders gut: Die Region ist aufgrund ihrer klimatischen Gegebenheiten und der Temperaturen im Erdinneren für den Einsatz erneuerbarer Energien in hohem Maße geeignet . Die Oberrheinkonferenz wird sich daher dafür einsetzen, den Oberrhein zu einer Modellregion in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien weiter zu entwickeln.
